Wieviel Jared Isaacman bezahlt hat, verrät er nicht, aber der 37jährige Milliardär hat die ganze Raumkapsel Space Dragon der Firma SpaceX für den ersten ganz privaten Raumflug gechartert. Ins All fliegen will er Ende des Jahres, die drei anderen Plätze an Bord verschenkt er. Ein Platz ist schon reserviert, und zwar für eine Krankenschwester des St. Jude Kinderkrankenhauses in Tennessee, das er unterstützt. Platz zwei wird unter denen verlost, die mindestens 10 Dollar an das Kinderkrankenhaus spenden. Dabei sollen nach Isaacmans Vorstellungen 200 Millionen Dollar zusammen kommen. Besondere Voraussetzungen? Keine, ein Flug für alle, der sich fit genug fühlen. Und Platz drei geht an jemanden, der ein besonders inspirierendes Partnerunternehmen für Isaacmans Unternehmen Shift4 aufbaut, das sich auf sichere Bezahlsysteme spezialisiert hat. Geflogen wird in der Crew Dragon Kapsel „Resilience“, die derzeit an der Internationalen Raumstation angedockt ist und im Frühjahr zurück kommt. An Bord wird kein Astronaut sein, der ganze Flug passiert im Autopilot, Isaacman, der selbst Jetpilot ist, sitzt am Commander Platz. Etwa vier Tage dauert die Reise, die ISS wird nicht angesteuert, sondern die Reisegruppe bleibt in der Umlaufbahn.

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