Der frühere amerikanische Präsident Donald Trump wird beim Amtsenthebungsverfahren kommende Woche nicht selbst aussagen. Das ließ er durch seine Anwälte mitteilen. Der demokratische Leiter des Impeachmentverfahrens, Jamie Raskin, hatte Trump aufgefordert, im Senat unter Eid auszusagen und sich einem Kreuzverhör zu stellen. Sollte er sich weigern, werde das negativ gegen ihn ausgelegt. Donald Trumps Anwälte nennen Raskins Brief in ihrem Antwortschreiben einen „PR Trick“. Die Aufforderung beweise nur, dass die Demokraten ihre Vorwürfe nicht beweisen könnten. Das Verfahren sei ein Verstoß gegen die Verfassung, weil hier ein privater Staatsbürger angeklagt sei, das Impeachment Verfahren aber nur für amtierende Präsidenten vorgesehen sei. Eine Befragung unter Eid bedeutet für Trump ein Risiko, denn eine Falschaussage kann drastische Strafen nach sich ziehen. Unklar ist, ob er zur Aussage gezwungen werden kann, da er nicht mehr Präsident ist und als Privatperson nicht immun gegen Strafverfolgung ist.
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