„So einen Anstieg in einem Jahr haben wir noch nie gesehen“, heißt es in einer Studie zur Kriminalitätsstatistik für das Corona Jahr 2020. Die Zahl der Morde ist demnach im vergangenen Jahr um fast 30 Prozent angestiegen. Die private Organisation „Rat für Justizgerechtigkeit“ hat die Aufzeichnungen von 34 repräsentativ ausgewählten großen und kleinen Städten in den USA untersucht. Das Ergebnis: allein in diesen Städten sind mehr als 1200 Menschen mehr durch Gewalt ums Leben gekommen als 2019. Bei schwerer Körperverletzung seien es über 6000 zusätzliche Opfer. Als Ursache werden neben der Pandemie auch die Unruhen wegen Polizeigewalt gegen Afroamerikaner genannt. Die Fälle häuslicher Gewalt seien während des ersten Lockdowns dramatisch angestiegen, hätten sich gegen Jahresende aber wieder normalisiert. Einbrüche sind um 24 Prozent zurück gegangen, auch weil mehr Menschen zu Hause waren. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass sich diese Zahlen auf das ganze Land übertragen lassen, die Landesweite Statistik liegt aber noch nicht vor. 

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