„Die Taliban haben ihre Zusagen nicht eingehalten“, so der Sprecher des amerikanischen Verteidigungsministeriums. Und, der neue Minister Lloyd Austin werde sich den von der Trump Regierung ausgehandelten Vertrag zum Gewaltverzicht ansehen und auch die Stärke der US Truppen im Land überprüfen. Die Vorgängerregierung hatte von den noch etwa 13.000 amerikanischen Soldaten vor gut einem Jahr die meisten abgezogen, so dass derzeit etwa 2500 im Land sind. Darüber wolle Austin jetzt mit den NATO Partnern diskutieren. Die hatten damals davor gewarnt, zu früh, zu schnell und vor allem unkoordiniert Afghanistan zu verlassen. Präsident Biden und Verteidigungsminister Austin wollten unbedingt diesen Krieg beenden, der nun bereits 19 Jahre dauert und damit der längste Krieg der USA in ihrer Geschichte ist. Aber die Sicherheit Afghanistans und seiner Bevölkerung müsse ebenso gesichert sein, wie die nationale Sicherheit der USA. Den von Donald Trump eingesetzten Verhandlungsführer der USA, Zalmay Khalizad, wolle er im Amt halten, hatte der neue Außenminister Antony Blinken unterstrichen.

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